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Felibrina mit Opapa Müller auf Motivsuche in Marokko

Diese Farben, diese Formen, diese Eindrücke aus einer anderen Welt. Ich bin leider keine besonders gute Fotografin. Marokko aber ist fotogen wie kaum ein anderes Land. Diesem Umstand haben wir es zu verdanken, dass sich ein Familienmitglied gemeinsam mit uns auf den Weg nach Marokko macht, das sonst nicht übermäßig reiselustig ist und auch gar nicht so gerne ins Flugzeug steigt: mein Papa. Er ziert sich noch etwas, hier in den Fokus gedrängelt zu werden und steht lieber hinter als vor der Kamera. Hier auf dem Blog werden wir ihn fortan Opapa Müller nennen.

Der ursprüngliche Plan

Bereits in einem anderen Artikel, in dem ich einen Ausblick auf unsere Reisepläne für das Jahr 2017 gewagt hatte, hatte ich euch davon berichtet, dass Felicia und ich den ersten Teil unserer Januarreise nicht alleine antreten werden. Geplant war, Opapa Müller ganz klassisch die Königsstädte Marokkos zu zeigen.

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Der neue Plan

Doch es kommt immer anders, als man denkt. Felicia und ich waren seit der ersten Planung  noch einige Male in Marokko  und haben von dort neue Bilder mitgebracht. Diese haben letztlich dazu geführt, dass wir unsere Route noch einmal umgekrempelt haben. Opapa Müller war hin und weg von der blauen Medina von Chefchaouen und den Häusern in der Medina von Asilah. Wer könnte das besser verstehen als ich. Und hatte ich mir nicht gewünscht, die Medina von Chefchaouen einmal zu unterschiedlichen Tageszeiten erleben zu dürfen, um zu sehen, wie sich die blaue Farbe mit dem sich ändernden Tageslicht verändert ? Außerdem brenne ich darauf, die Stadt zu durchstreifen, wenn die Tagestouristen wieder in den Bus gestiegen und abgefahren sind. Orte, die von solcher Schönheit  sind, dass sie Touristenscharen anziehen, sind oft am schönsten in den Morgen- und Abendstunden, wenn die Ruhe wieder eingekehrt ist.

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Unser Ausflug nach Asilah war im November so kurz aber gleichwohl hat die Stadt mich begeistert. Wie wunderbar ist da der Gedanke, auch hier nochmals in Ruhe alles erkunden zu dürfen.

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Ich bin neugierig, welche Eindrücke Opapa Müller mit seinem geschulten Auge und  Talent zum Fotografieren einfangen wird. Ich fürchte nur, es wird schwierig werden, ihn wieder von seinen Motiven zu trennen und zur Weiterfahrt zu bewegen. Wie gut, dass jede unserer Stationen ein Paradies für Fotografen ist.

Das Thema, welche Teile der Fotoausrüstung mitmüssen -und, wie diese verstaut werden- nimmt jedenfalls bereits einen nicht unerheblichen Teil der Reisevorbereitung ein.

Unsere Route

Wie sieht die neue Route aus ? Wir beginnen mit zwei Übernachtungen im wunderbaren Fès, wo wir uns eine Unterkunft mitten im Treiben der Medina gesucht haben.  Dort sind wir im Januar dieses Jahres das erste Mal gewesen und es gibt noch so viel zu erkunden. Ich bezweifele, dass unsere Zeit diesmal für eine ausgiebige Erkundung reichen wird, aber das bedeutet doch letztlich nur, dass wir noch einmal zurückkehren müssen. In Fès werden wir gemeinsam mit Opapa Müller seinen Geburtstag begehen.

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Mit dem Bus geht es dann weiter nach Chefchaouen, wo wir ebenfalls zwei Nächte eingeplant haben. Felicia und ich waren zuletzt im Hochsommer dort. Nun gilt es herauszufinden, wie ein winterliches Chefchaouen auf seine Besucher wirkt.

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Der nächste Bus, den wir besteigen werden, wird uns in Tetouan absetzen. Eine Premiere für uns alle. Felicia und ich kennen Tetouan nur vom Durchfahren auf dem Weg nach Tanger. Es wird also Zeit, dass wir uns die Stadt mal genauer anschauen, deren Medina durch besondere Ursprünglichkeit punkten soll. Wir haben uns dort eine Unterkunft für eine Nacht gesucht und sind gespannt auf diese erste wirkliche Begegnung.

Von dort geht es mit dem Bus weiter nach Asilah, wo wir mindestens eine Nacht bleiben werden . Wer hätte gedacht, dass es uns sobald wieder dorthin verschlagen würde ?

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Die derzeitige Planung lässt Zeit für eine weitere Nacht in Asilah, vielleicht machen wir aber auf dem Weg nach Marrakesch noch andernorts Station.

Fest steht, dass unsere gemeinsame Reise ihr Ende in Marrakesch findet, wo wir noch drei gemeinsame Tage verbringen werden. Zeit genug, um Opapa Müller die schönsten Plätze „unserer“ Stadt zu zeigen. Während Opapa Müller sich dann wieder auf den Weg zurück nach Deutschland macht, geht es für Felicia und mich in den Süden Marokkos.

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Ich bin gespannt darauf, mitzuerleben, was Marokko mit einem so fotografiebegeisterten Menschen wie Opapa Müller anstellt. Und ich spekuliere natürlich weiterhin darauf, einige besonders schöne Motive für meinen Blog abzustauben.

6 Kommentare

  1. Danke für den schönen Bericht und die traumhaften Bilder.
    Macht Lust auf mehr !!!!!!!!!!!

    • felibrina sagt

      Danke. Wir können auch einfach nicht genug davon bekommen.

    • felibrina sagt

      Wir waren auch total geflasht – und werden es garantiert auch dieses Mal sein.

  2. Liebe Sabrina,

    da bekomme ich direkt wieder Lust, nach Chefchaouen aufzubrechen 🙂
    Die Stadt ist wirklich unglaublich schön und obwohl sie ja recht klein ist, sind wir stundenlang einfach nur durch die blauen Gassen geschlendert. Ein absolutes Highlight in Marokko!

    Schöne Grüße,
    Caro

    • felibrina sagt

      Liebe Caro, wir haben uns in dem Städtchen auch so wohl gefühlt und hätten Wochen dort bleiben können.
      Allein wie sich die Farben über Tag verändern. It’s magic :).
      Liebe Grüße, Sabrina

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