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Ein Tag in der Wüste – unser Wüstentrip Teil 2

Die meisten Reisenden, die in einem Wüstencamp übernachten, brechen am nächsten Tag wieder von dort aus in Richtung der großen Städte auf. Nicht so wir. Wir wollten unseren Wüstentrip so richtig auskosten und ausprobieren, wie sich ein Tag in der Wüste so anfühlt.

Entschleunigung pur

Nach dem Frühstück gibt es für uns nichts zu tun. Wir sind die einzigen Gäste, die tagsüber im Camp sind und um uns herum herrscht große Beschaulichkeit. Und so sitzen wir inmitten von Sanddünen vor unserem Zelt und haben mit einem Mal alle Zeit der Welt. Es gibt keinerlei Ablenkung und es ist ruhig, unerhört ruhig. Ein ungewohnter Zustand inmitten unserer lauten und schnellen Welt. Wir sind einfach nur hier und haben nichts zu tun.

Unsere Spuren im Sand

Bevor die Sonne zu hoch steht, erheben wir uns behäbig von unserem Lager und laufen los. Düne hoch, Düne runter – nur das Camp nicht aus den Augen verlieren. Ich könnte das ewig machen, ohne Ziel und Sinn die Sanddünen erklimmen, runterschauen und wieder runterlaufen. Felicia findet es auch super und entwickelt beim Erklettern der Dünen großen Ehrgeiz.

Immer wieder lassen wir uns einfach in den Sand plumpsen, bleiben sitzen und gucken vor uns hin. Zeitgefühl haben wir längst nicht mehr und ich habe mich noch nie mehr bei mir gefühlt, als hier in der Wüste. Was gestern war, was morgen sein wird – alles unwichtig. Ich spüre den Sand unter meinen Füßen, die Sonne auf meiner Haut und eine ganz leichte Brise Wind in meinen Haaren.

Köstliche Speisen

Irgendwann stehen wir wieder vor unserem Zelt und werden gefragt, ob wir zu Mittag essen möchten. Eigentlich ist es ziemlich warm und der Hunger nicht so groß, aber wer kann bei marokkanischer Küche schon nein sagen. Im großen Zelt ist es kühl und wir bekommen ein leckeres Menü gezaubert, dass wir uns schmecken lassen.

Wenig später: Ich krame ein Buch hervor und Felicia Papier und Buntstifte und so sitzen wir eine ganze Weile im Schatten auf dem Teppich vor unserem Zelt und sind völlig tiefenentspannt.

 

Kein Wüstentrip ohne Dromedar

Dann sind auf einmal die Dromedare zu sehen. Eine große Freude für die kleine Felicia. Mit Neugier, aber auch Respekt nähert sie sich den Tieren. Als wir aufgestiegen sind und das Dromedar sich erhebt, ist für einen Moment nicht nur ihr mulmig – es fällt aber keiner dabei runter. Nachdem sich das Dromedar aber in Bewegung gesetzt hat, leuchten Felicias Augen und sie redet fröhlich auf das Tier ein. Zum Schluss hat Felicia beinahe jede Scheu verloren und möchte sich gar nicht von ihrem neuen Freund trennen. Am liebsten würde sie das Dromedar wohl mitnehmen.

Ein zweiter Abend in der Wüste

Der Tag vergeht irgendwie doch sehr schnell und die Abendstimmung bricht wieder herein. Weitere Gäste kommen an und sind überwältigt von der Schönheit der Landschaft.

 

Wir sitzen wieder auf „unserer“ Düne und schauen der untergehenden Sonne zu, bevor es abermals Zeit für ein Abendessen ist.

An diesem Abend schlafen wir früh ein – es war ein beeindruckender Tag, der irgendwie ziemlich müde gemacht hat.

Es wird nun doch noch einen Teil 3 geben – dort gibt es dann mehr praktische Infos zu unserem Wüstentrip.

Offenlegung: Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Sahara Luxury Camps entstanden, die uns für unseren Wüstentrip ein Fahrzeug mit Fahrer und zwei Übernachtungen mit Verpflegung zur Verfügung gestellt haben. Unsere Meinung bleibt davon unbeeinflusst.