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Reiseplanung : Unsere Marokkoreise im Winter 2017/2018

Seit Wochen laufen die Planungen für unsere große Marokkoreise im Winter auf Hochtouren. Und so langsam nimmt das Ganze auch Gestalt an. Ich bin überglücklich, mir schon sehr bald meinen Traum von sehr viel Zeit für Marokko erfüllen zu dürfen.

 

Gute Vorsätze und die Probleme ihrer Umsetzung

Eigentlich habe ich mir  vorgenommen, langsamer zu reisen. Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, es wird wieder eher eine Erlebnisreise denn ein Erholungsurlaub werden. Ich habe die bisherige Route mal auf der Landkarte eingezeichnet und muss zugeben, das sieht schon recht sportlich aus, vor allem, da wir überwiegend mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen werden.

Zurück in die Wüste

Bis Mitte Januar werde ich mit Felicia alleine reisen. Am 18. Dezember starten wir zunächst für nur eine Woche in Richtung Marokko, um unsere Wüstenerfahrungen auszubauen. Wir fahren nach Mhamid , wo wir im Hotel Chez le Pacha wohnen werden und besuchen von dort aus zusätzlich verschiedene Wüstencamps. Beide haben wir die Wüste lieben gelernt und so beginnen die Festtage für uns dieses Jahr gefühlt schon ein wenig früher.

Weihnachten daheim

Unserer Familie haben wir aber versprochen, an Weihnachten zu Hause zu sein. Die Feiertage werden bei uns traditionell im Familienkreise verbracht und da dürfen Felicia und ich natürlich nicht fernbleiben.

Vom Südosten bis in die Westsahara

Bereits am 28. Dezember starten wir dann aber wieder in Richtung Fès. Von dort geht es über Oujda weiter nach Figuig. Figuig ist eine -quasi von Algerien umgebene- Oase im äußersten Südosten Marokkos, die etwas kompliziert zu erreichen ist. Wenn es dort aber nur halb so schön ist, wie auf den Bildern, die ich gesehen habe, dann lohnt sich die mühselige Anreise allemal (für uns bedeutet das wieder mal einige Stunden Busfahrt).

Über Er Rachidia werden wir anschließend weiter nach Tinghir und Ouarzazate nach Marrakesch fahren. Dort kennen wir uns mittlerweile recht gut aus und werden uns ein wenig durch die Stadt treiben lassen bevor wir weiterziehen an die Küste. Dort geht es zunächst nach Tamraght, wo wir uns ein Surf-und Yogahostel ausgesucht haben.

Wir bleiben an der Küste und fahren gen Süden bis nach Sidi Ifni, unserem letzten Halt vor dem Zusammentreffen mit dem männlichen Teil der Familie.

Familienzusammenführung in der Westsahara

Während wir uns mit dem Bus in die Westsahara vorarbeiten und nach einer Nachtbusfahrt Laayoune am Morgen erreichen werden, kommen Helmut und Julius sowie ein Freund von mir von Las Palmas aus mit dem Flieger am Abend dort an – und werden, so alles plangemäß verläuft, am Flughafen von uns in Empfang genommen. Zwei Tage später fahren wir alle gemeinsam noch weiter Richtung Süden bis nach Dakhla, wo wir einige ruhige Tage mit Meerblick verbringen werden.

Mit dem Flieger brechen wir dann nach Casablanca auf. Dort verabschieden wir unseren Freund und fahren mit dem Zug weiter nach Marrakesch.

Straße der Kasbahs und nochmal Wüste

Etwa drei Wochen werden wir dann noch zur Verfügung haben, bis unser Flug von Marrakesch aus zurück nach Deutschland geht. Wir haben uns entschlossen, die ganze Zeit im Süden zu bleiben. Nach intensiven Überlegungen, was wir alle gemeinsam erleben wollen, steht nun fest, dass es eine Kombination aus Marrakesch, Straße der Kasbahs und Wüste werden wird. Eigentlich wollten Felicia und ich den Jahreswechsel in Merzouga erleben. Da Helmut und Julius aber noch nicht in der Wüste waren, haben wir uns nun doch entschlossen, gemeinsam dorthin zu fahren.

Vorfreude macht sich breit

Während ich diese Zeilen tippe merke ich, wie sich Vorfreude in mir und ein Lächeln sich langsam auf meinem Gesicht ausbreitet. Drückt uns bitte alle verfügbaren Daumen, dass diesmal keiner krank wird und wir diese Zeit intensiv genießen können.

Natürlich nehmen wir euch virtuell mit auf diese Reise. Ich werde mal sehen, ob es mir gelingt, diesmal mehr zu filmen. Ich werde auch versuchen, schon von unterwegs zu schreiben. Aber natürlich ist es immer so, dass die „Schreibezeit“ nicht für Erlebnisse vor Ort verwendet werden kann und da muss man dann manchmal Prioritäten setzen.

Lasst uns gerne wissen, was ihr von unserer bisherigen Planung haltet. Auch für weitere Ideen sind wir immer dankbar.

 

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