Marokko allgemein, Neuester Artikel

Mein Traum vom eigenen Reiseveranstalter

Jeder hat so seine Träume – ich erzähle euch heute von meinem Traum vom eigenen Reiseveranstalter.

Meine frühe Leidenschaft für das Reisen und die Planung von Reisen

Meine große Leidenschaft ist seit Jahrzehnten das Reisen. All mein erstes verdientes Geld und Geldgeschenke zu besonderen Anlässen wurden in Reisen angelegt. Ziemlich früh übernahm ich dabei die Planungen für die Reise. Und die entfernten sich von Pauschalreisen immer weiter weg zu durch und durch selbst geplanten Reisen.

Aber auch mit Pauschalreisen kannte ich mich aus und in meinen frühen Jahren am Gymnasium kannte ich Preise für Hotels in bestimmten Regionen auswendig. Mein erstes Betriebspraktikum habe ich dann auch in einem Reisebüro gemacht. Gestört hat mich dort unter anderem auch, dass man nur fertige Produkte vertrieb und man sich wenig selbst einbringen konnte.

Eingebracht habe ich mich während vieler Jahre bis heute nicht nur in die umfassende Planungen meiner eigenen Reisen. Vielmehr machte ich auch von der Planung zahlreicher fremder Reisen nicht halt – ein Angebot, das schon viele gerne angenommen haben. Aber insbesondere meine Mitreisenden vertrauen meiner Organisation heute vielfach  -eigentlich immer- blind.

Seit einigen Jahren schlägt mein Herz für Marokko. Das Land ist für mich eine gefühlte zweite Heimat geworden und ich leide unter chronischem Marokkoweh. Wenn ich gerade nicht dort vor Ort bin, schreibe ich Artikel über Reisen nach Marokko und plane eigene und fremde Reisen.

Auf meinen bisherigen Reisen habe ich zahlreiche Erfahrungen gesammelt und Kontakte zu tollen Menschen geknüpft, die mir dabei behilflich sind. Mein Kopf ist bei jeder Reise und auch zuhause voller Ideen, von Touren, die man anbieten könnte oder Angeboten für spezielle Reisebedürfnisse (wie z.B. ältere Reisende). 1001 Idee gehen mir so durch den Kopf und wenn ich daran denke, dann schreibe ich sie mir auf. Vielleicht brauche ich sie noch einmal.

Meine berufliche Wirklichkeit

Meine berufliche Realität hat wenig mit Reisen zu tun, sondern ist sehr ortsgebunden. Seit nunmehr über sieben Jahren wirke ich in der Justiz, wohin es mich auf Umwegen verschlagen hat. Ein Beruf, der immer wieder spannende Herausforderungen bietet und geeignet ist, mich und die mittlerweile hinzugewonnene Familie zu ernähren. Ich kann an dieser Stelle gesellschaftliche Verantwortung tragen und profitiere gleichzeitig von der Sicherheit der Tätigkeit im öffentlichen Dienst. Eine finanzielle Sicherheit, die gerade mit zwei Kindern, von denen das ältere nunmehr in die Schule kommt, wichtig ist. Ich habe einen tollen Beruf ergreifen dürfen, aber irgendwo bleibt es dabei: platt gesagt, bin ich die Touristikerin gefangen im Körper einer Juristin.

Der Blick in die Zukunft

Immer wieder schimmert meine Leidenschaft durch und es macht sich der kleine Gedanke breit, diese pure Leidenschaft auch in beruflicher Hinsicht zu nutzen. Ich habe derzeit keine Ahnung, ob mir dies jemals möglich sein wird und ich einen solchen Schritt gehen werde. Wenn das passieren sollte, kann ich jedenfalls auf frühe diesbezügliche Anlagen zurückblicken und mit ziemlicher Sicherheit wird das ganze Unterfangen dann etwas mit Marokko zu tun haben.

Bei all den rosaroten Träumen ist mir natürlich auch klar- insbesondere als Juristin- welchen haftungsrechtlichen Weiten ein Reiseveranstalter ausgesetzt ist. Zudem ist der Markt stark umkämpft und das finanzielle Schicksal der Unternehmung daher potentiell stets ungewiss.

Und so schreibe ich einfach erstmal all meine Ideen weiter auf und entwerfe Reisen für mich und auch immer wieder andere Menschen. Ansonsten tobe ich mich hier auf meinem Blog aus und versuche so, Reiseplanungen zu inspirieren.

Mal sehen, wie sich das Leben so weiterentwickelt. Jedenfalls ist es wichtig, Träume zu haben.