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Entspannung pur im Hôtel L’Hippocampe in Oualidia

Dieser Beitrag enthält  Werbung Während unserer Marokkoreise im Juli wollten wir unbedingt auch ans Meer. Nachdem wir schon einige schöne Orte an der marokkanischen Atlantik- und Mittelmeerküste kennenlernen durften, sollte es diesmal  Oualidia sein. Ich bin ein Mensch, den man über Bilder erreichen kann. Das hatte auch bei Oualidia vortrefflich funktioniert und ich war gespannt auf die Lagune. Unser Ziel war das Hôtel L’Hippocampe direkt an der Lagune. Die E-Mail-Kommunikation im Vorfeld klappte wunderbar. Irina, die zusammen mit ihrem Mann Neil das Hotel leitet, kommt aus Deutschland. Wir reisten aus Fès an und mussten in Casablanca am Bahnhof abgeholt werden. Der Fahrer erwartete uns pünktlich am Bahnhof und brachte uns in einem neuwertigen und klimatisierten Fahrzeug sicher nach Oualidia. Beim Betreten der Anlage waren wir sofort verzaubert von der Blumenpracht, die uns umgab. Die Zimmer sind in eingeschossigen Bungalows liebevoll in die blühende Pracht eingebettet. Unser Zimmer lag in der oberen Reihe. Von dort aus hatten wir auch einen Blick auf die Lagune und das Meer.   Auch sonst fühlten wir uns gleich wohl in …

Larache – Liebe auf den ersten Blick

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung]Ich habe bei meinen Reisen in Marokko keinen anderen Ort kennengelernt, der mich mehr berührt hat als Larache. Und ich habe bereits viele ganz wunderbare Orte überall in Marokko erkunden dürfen. Mit Larache war es anders. Ich stieg an einem staubigen Platz aus dem Grand Taxi und lief los. Schon nach kurzer Zeit liefen mir die Freudentränen in Strömen die Wangen hinunter. Völlig überwältigt von diesem unerwarteten Gefühlsausbruch,  stand ich wenig später auf der Place de la Libération drehte mich um mich selbst und war begeistert von all den schönen Gebäuden um mich herum. Strahlen über das ganze Gesicht und weitere Freudentränen wechselten sich ab.   Um meinen schweren Rucksack loszuwerden ging ich zunächst ins „Gran Hotel España“, wo ich für diese Nacht ein Zimmer reserviert hatte. Und dann machte ich mich erst einmal auf, um Larache zu erkunden. Vom Platz aus, der von Cafés und Restaurants gesäumt ist und in dessen Mitte man sich an Brunnen niederlassen kann, sind es nur wenige Schritte, bis man aufs Meer blicken kann. Ebenso …

Warnhinweis: Marokko kann süchtig machen

Das Leben ist fortwährende Veränderung. Manchmal kaum merklich und ein anderes Mal schlägt es richtig ein.Als ich 2015 nach langer Zeit das erste Mal wieder in Marokko war, schien dies zunächst ein normaler Urlaub zu sein.Was ich nicht wusste : Marokko kann süchtig machen. Bereits heute muss ich sagen, dieser erste Eindruck war trügerisch und mein Leben hat sich seither ziemlich verändert.   Und es ist absehbar, dass in Zukunft –ausgelöst durch diese eine Reise- noch weitere Veränderungen anstehen. Marokko hat mich seither nicht mehr losgelassen und ist auch in meinem deutschen Alltag gegenwärtig. In unserem Haus wimmelt es nur so von Büchern, Fotos, Musik, Kunstgegenständen und anderen Dingen, die an Marokko erinnern.   Und manchmal verrät bereits ein Blick auf meine Füße meine Liebe zu Marokko. Immer dann, wenn ich wieder mal in meinen Babouches ins Büro gegangen bin. Viele Tage und Wochen habe ich seither in Marokko verbracht. Mein Reisepass ist voll mit Einreise- und Ausreisestempeln aus Marokko. Kaum ein Beamter, der meinen Pass kontrolliert, kann sich einen Kommentar verkneifen. Wenn ich frei …

Auf einen Besuch in der Hassan-II.-Moschee in Casablanca

Der Beitrag enthält Werbung für die Hassan-II.-Moschee in Casablanca „In Casablanca gibt es nichts Sehenswertes – außer der Moschee.“ Ein hartes Urteil, dass ich kürzlich revidieren musste. Aber die Moschee Hassan-II.-Moschee ist für mich nach wie vor das absolute Highlight der Stadt. Von weithin ist sie , am Meer liegend, zu erkennen und schon aus der Ferne eine Wohltat für das Auge. Ihr Minarett ragt weit gen Himmel. Unstreitig ist, dass das Minarett der Hassan-II.-Moschee in Casablanca weltweit das höchste Minarett ist. Die Angaben zur Höhe differieren zwischen etwas über 190 Metern und 210 Metern (wahrscheinlich kommt es darauf an, von welchem Punkt aus man misst). Ein Laserstrahl, der von dort aus in Richtung Mekka weist, soll noch in 30 km Entfernung sichtbar sein.   Das Bauwerk ist außerdem jünger, als ich es vermutet hätte. Der Bau wurde nämlich erst am 30. August 1993, dem Geburtstag des Propheten Mohammed, eingeweiht. Zuvor hatten etwa 35.000 Arbeiter binnen sechs Jahren dieses Meisterwerk realisiert. Mit einer Gebetshalle von 20.000 Quadratmetern und Platz für bis zu 25.000 Betende ist …

Street Art in Casablanca

Dieser Artikel enthält unbezahlte Werbung für KoolCasa und Street Art in Casablanca Seid ihr bereit für den totalen Farbenrausch ? Casablanca ist auch bekannt als die „weiße Stadt“ und auf einen ersten, oberflächlichen Blick scheint das auch zu stimmen, zumal das „blanca“ in Casablanca solches ja schon vermuten lässt. Und tatsächlich, Casablanca kann mit einigen -mal mehr mal weniger strahlend- weißen Gebäuden aufwarten. Ein Beispiel ist die Kathedrale Sacré Coeur, die momentan wegen Renovierungsarbeiten leider nur von außen betreten werden kann. Aber die Stadt hat auch eine bunte Seite. Mein Plan war es, eben diese bunten Flecken zu entdecken und ich muss sagen, mit soviel Farbe hätte ich nicht gerechnet. Vor unserer Ankunft in Casablanca habe ich Kate von KoolCasa angeschrieben. Sie bietet individuelle Touren an, eigentlich als Street-Food-und Street -Art- Touren. Ich wollte Street Art pur und auch das ließ sich problemlos realisieren. Wir trafen uns an der Hassan II Moschee und erkundeten das bunte Casablanca gemeinsam auf einem mehrstündigen Spaziergang. Ich hatte am Vortag einige Werke bereits an den Wohnblocks gegenüber des Leuchtturms …

Das ist bestimmt Esel-oder Kamelkacke

„Das ist bestimmt Esel-oder Kamelkacke“. Es ist April 2018 und wir sind in der Nähe von Wismar an der Ostsee auf einem Spaziergang. Pferdeäpfel liegen auf der Straße, die von Felicia aufmerksam beäugt werden. Felicia malt auch keine Tannenbäume. Wenn sie Bäume malt, dann malt sie Palmen. Mittlerweile antwortet sie auf die Frage nach ihrem Wohnort nicht mehr „Marrakesch“. Der zweite Reisepass war fällig, die Marokkaner haben den ersten Kinderreisepass von Felicia vollgestempelt. Seit 2015 ist Felicia mit mir immer wieder in Marokko unterwegs. Wir schlafen in Hostels, Luxushotels, Riads in der Medina, Zelten in der Wüste und auch mal im Zug. Viele Kilometer –meist in Bussen und Zügen-haben wir innerhalb Marokkos bewältigt. Wir waren gemeinsam im Winter, Frühling, Herbst und in jedem heißen Sommer unterwegs. Gemeinsam haben wir auf Sanddünen sitzend die Sonne untergehen sehen und Dachterrassen erklommen. Von der Tragehilfe aus oder aus der Kraxe hat Felicia Gebirgspanoramen am Djebel Toubkal erlebt und hat mich bei manchen Aufstieg ins Schwitzen gebracht. Gemeinsam haben wir neue Ziele entdeckt, wie den Nordosten bei Oujda und …

Entspannte Tage in Mirleft

[unbezahlte WERBUNG aufgrund von Namensnennung und Verlinkung] Wer einen unaufgeregten, nahezu tiefenentspannten, Ferienort mit tollen Stränden sucht, der ist in Mirleft gut aufgehoben. Dem kleinen Ort an der Atlantikküste etwa zwei Stunden südlich von Agadir, der zur Provinz Sidi Ifni gehört, haftet auch heute noch die Atmosphäre eines einstigen Hippie-Zieles an. Hier hat man offensichtlich Zeit und kennt keine Eile. Felicia und ich machten auf unserer Reise in Richtung Süden das erste Mal Anfang Januar in Mirleft Station.  Die relaxte Stimmung des Ortes und unsere wunderschöne Unterkunft sorgten dann dafür, dass wir Ende Januar noch einmal mit der ganzen Familie dorthin zurückkehrten. Am günstigsten erreicht man Mirleft per Bus oder Grand Taxi. Letztere fahren von Tiznit oder Sidi Ifni aus. Zwischen diesen beiden Städten und Mirleft verkehren auch die -in etwa stündlich fahrenden-grünen Busse des lokalen Busunternehmens LUX. Die Durchgangsstraße, an der man dem Bus entsteigt, spaltet den Ort in das staubige Zentrum mit seinen überraschend vielen Einkaufs – und Einkehrmöglichkeiten und die schickeren Ortsteile am Meer. In der zentralen Marktstraße  gibt es,in teilweise winzig …

Spaziergang nach Volubilis

Bei meinem Besuch in Moulay Idriss im letzten Jahr war es so heiß, dass Felicia und ich den Weg nach Volubilis nicht auf uns genommen haben. Diesen Spaziergang nach Volubilis habe ich nun in diesem Sommer gemeinsam mit meinem Mann nachgeholt. Die ganze Aktion verlief etwas anders, als wir das geplant hatten, aber wir hatten sehr viel Spaß. Volubilis ist von Moulay Idriss aus über eine Straße mit tollem Panorama in etwas über einer Stunde erreichbar. Wir stiegen gegenüber vom Postamt eine kleine Treppe herab und durchquerten bergan einen Friedhof, bis wir auf der Straße ankamen. Der Bereich neben der Straße, der wir nun nach links folgten, ist breit genug, um dort bequem laufen zu können. Die Aussicht auf Moulay Idriss war fabelhaft und wir trafen unterwegs auf Fußgänger und Autofahrer, die uns nahezu alle in ein Gespräch verwickelten. An eine Stunde Wegzeit war schnell nicht mehr zu denken. In der Hand hielt ich eine Wegskizze, die mir in unserer Unterkunft Dar Zerhoune mitgegeben worden war. Und irgendwie haben wir gegen Ende des Weges einen …

Riad Fatinat in Marrakesch – wo das Badezimmer zum Badetempel wird

UNBEZAHLTE WERBUNG DA NAMENTLICHE NENNUNG UND VERLINKUNG Heute stelle ich euch ein weiteres Riad in der Medina von Marrakesch vor – das Riad Fatinat. Ich war dort gemeinsam mit meiner Mutter im Mai für zwei Nächte zu Gast. Das Riad Fatinat liegt im Viertel Bab Doukkala in einer ruhigen Umgebung. Da ich mit meiner Mutter unterwegs war, haben wir ausnahmsweise den Flughafentransfer des Riads benutzt, was super geklappt hat. Das unter deutscher Leitung stehende Riad bietet Unterkunft in nur drei Gästezimmern und zwei Suiten. Wir hatten für unseren Aufenthalt (2 Nächte) die Suite Fatinat reserviert. Nachdem wir im wunderschönen Innenhof des Riads begrüßt wurden und wir erstmal einen Minztee und leckeres Gebäck serviert bekamen, wurden wir in unsere Suite geführt.   Diese war ein Traum aus 1001 Nacht und zum Verlieben schön. Hatte ich mich vor Ankunft noch über den Begriff „Badetempel“ amüsiert, so muss ich im Nachhinein sagen, dass dieser Begriff eine ziemlich gute Beschreibung für das war, was uns im Badezimmer erwartete.   Höchst herrschaftlich mutete auch das Wohn-und Schlafgemach an, das in …

Mein Traum vom eigenen Reiseveranstalter

Jeder hat so seine Träume – ich erzähle euch heute von meinem Traum vom eigenen Reiseveranstalter. Meine frühe Leidenschaft für das Reisen und die Planung von Reisen Meine große Leidenschaft ist seit Jahrzehnten das Reisen. All mein erstes verdientes Geld und Geldgeschenke zu besonderen Anlässen wurden in Reisen angelegt. Ziemlich früh übernahm ich dabei die Planungen für die Reise. Und die entfernten sich von Pauschalreisen immer weiter weg zu durch und durch selbst geplanten Reisen. Aber auch mit Pauschalreisen kannte ich mich aus und in meinen frühen Jahren am Gymnasium kannte ich Preise für Hotels in bestimmten Regionen auswendig. Mein erstes Betriebspraktikum habe ich dann auch in einem Reisebüro gemacht. Gestört hat mich dort unter anderem auch, dass man nur fertige Produkte vertrieb und man sich wenig selbst einbringen konnte. Eingebracht habe ich mich während vieler Jahre bis heute nicht nur in die umfassende Planungen meiner eigenen Reisen. Vielmehr machte ich auch von der Planung zahlreicher fremder Reisen nicht halt – ein Angebot, das schon viele gerne angenommen haben. Aber insbesondere meine Mitreisenden vertrauen meiner …