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Felibrina – ein Marokkoreiseblog und Selbstfindungstrip

Im Oktober 2016 ist Felibrina online gegangen. Die Idee dahinter war meine Liebe zu Marokko und der Wunsch, anderen dieses Land, das mich total geflasht hat, vorzustellen und ihnen Lust auf Reisen nach und in Marokko zu machen. Felicia und ich sind bereits vor dem Bloglaunch gemeinsam durch Marokko gereist und haben unsere Erfahrungen gemacht. Jedes Mal sind wir zurückgekehrt mit Eindrücken, die ich versucht habe, in Texten zu verarbeiten. Die Zielgruppenüberraschung Ich bin gestartet ohne genaue Vorstellung von der Zielgruppe, die ich erreichen möchte und von dem, was mich bei diesem Projekt alles erwarten würde. Vieles ist anders gekommen, als ich es mir vorgestellt habe, aber das ist wie bei einer Reise durch Marokko. Eine große Überraschung für mich war, das unter unseren Lesern/Leserinnen auch viele Menschen sind, die in Deutschland leben, aber entweder selbst in Marokko geboren sind oder deren Familie dort herstammt. Ich finde das großartig, hätte damit aber nie gerechnet. Die fehlende Zeit Mein größtes Problem ist die Zeit – die fehlende Zeit zum Reisen und zum Schreiben. Meine Liste mit …

Ein Tag in der Wüste – unser Wüstentrip Teil 2

Die meisten Reisenden, die in einem Wüstencamp übernachten, brechen am nächsten Tag wieder von dort aus in Richtung der großen Städte auf. Nicht so wir. Wir wollten unseren Wüstentrip so richtig auskosten und ausprobieren, wie sich ein Tag in der Wüste so anfühlt. Entschleunigung pur Nach dem Frühstück gibt es für uns nichts zu tun. Wir sind die einzigen Gäste, die tagsüber im Camp sind und um uns herum herrscht große Beschaulichkeit. Und so sitzen wir inmitten von Sanddünen vor unserem Zelt und haben mit einem Mal alle Zeit der Welt. Es gibt keinerlei Ablenkung und es ist ruhig, unerhört ruhig. Ein ungewohnter Zustand inmitten unserer lauten und schnellen Welt. Wir sind einfach nur hier und haben nichts zu tun. Unsere Spuren im Sand Bevor die Sonne zu hoch steht, erheben wir uns behäbig von unserem Lager und laufen los. Düne hoch, Düne runter – nur das Camp nicht aus den Augen verlieren. Ich könnte das ewig machen, ohne Ziel und Sinn die Sanddünen erklimmen, runterschauen und wieder runterlaufen. Felicia findet es auch super und …

Familienurlaub im Mövenpick Hotel & Casino Malabata Tanger

Heute nehmen wir euch mit nach Tanger. Entgegen unserer Gewohnheiten haben wir im April zwei Nächte in einem größeren Hotel außerhalb der Medina verbracht – dem  Mövenpick Hotel Malabata Tanger. Wie es uns dort ergangen ist und für wen ich dieses Hotel empfehle, lest ihr in diesem Artikel. Die Familie trifft in Tanger zusammen Felicia und ich sitzen im Taxi vor dem Flughafengebäude von Tanger. Vorne sitzt unser absoluter Lieblingstaxifahrer Hamid, mit dem wir nun schon einige Male unterwegs waren. Die ersten Passagiere verlassen das Gebäude. Wir warten. Helmut und Julius sind nirgends zu sehen. Ich werde nervös. Aber da wir noch kurz vor Abflug Nachrichten ausgetauscht haben, müssten sie eigentlich an Bord gegangen sein. Ich wähle Helmuts Nummer – die beiden sind noch im Gebäude. Und dann kommen sie zu uns nach draußen und der Jubel ist groß. Die Familie ist wieder vereint. Gemeinsam geht es nun für uns zu unserem Hotel in Tanger, wo wir zwei Nächte verbringen werden, bevor wir weiter in die Küstenstadt Asilah fahren. Ich bin gespannt, was uns erwartet, …

Entspannter Urlaub in Asilah – wo Kunst und Meer sich treffen

Urlaub in Asilah ist eine verdammt gute Idee – vor allem auch für Familien. In diesem Artikel begleitet ihr uns während eines typischen Urlaubstages durch Asilahs Medina. Mit einem guten Frühstück in den Tag starten Satt und zufrieden sitzen wir an unserem Tisch vor dem Café Al Medina am großen Platz am Eingang der Altstadt von Asilah. Wie jeden Morgen  betrachten wir das Eintreffen der ersten Tagestouristen, die heute auf Entdeckungstour in den schattigen Gassen gehen werden. Vor uns steht ein dampfender Minztee. Noch sind wir nicht bereit, uns erneut durch die Gassen treiben zu lassen. Wir haben keine Eile. Asilah und insbesondere seine Medina sind eher überschaubar und wir haben für ganze fünf Nächte ein Ferienhaus mitten in der Medina gemietet. Der Minztee beendet ein allmorgendliches Frühstückritual. Spiegeleier, Baguette, Tomatenpüree mit Knoblauch, Kaffee, Kakao und der ein oder andere frischgepresste Orangensaft gehören zu unserem allmorgendlichen Programm. Hier stimmt die Qualität der Speisen. Auch die Bedienung ist superfreundlich und trotz der guten Auslastung irgendwie immer angenehm entspannt. Ein Rundgang durch die Open-Air-Galerie Irgendwann erheben wir …

Lohnt sich ein Wochenendtrip nach Marokko ?

Für ein verlängertes Wochenende mal eben nach Marokko – ist das eine Schnapsidee oder ein guter Plan? Kann man in so kurzer Zeit überhaupt etwas sehen und wohin fährt man am besten? In diesem Artikel versuche ich mich an einigen Antworten zum Thema Wochenendtrip nach Marokko. Pro und Contra Klar gegen einen solch kurzen Aufenthalt in Marokko spricht die Ökobilanz, die mit dieser Kombination aus nicht ganz kurzem Flug und überschaubarer Aufenthaltsdauer verbunden ist. Das ist die negative Seite des Ganzen. Es gibt aber auch  Gründe, die für ein verlängertes Wochenende in Marokko sprechen. Marokko ist ein wunderbares Land- finden wir. Manch einer war aber vielleicht noch nicht dort und möchte nicht gleich einen längeren Aufenthalt planen, weil er nicht weiß, ob das Land zu ihm passt. Für Marokkoeinsteiger lohnt es sich deshalb meiner Meinung nach auf jeden Fall, erst einmal mit einer Kurzversion die Probe aufs Exempel zu machen, auch wenn wohl kaum einer nicht begeistert zurückkommen wird. Zudem ist es manchmal nicht möglich, eine ganze Woche Urlaub oder gar mehr zu nehmen und …

Ab in die Wüste – Unser Wüstentrip Teil 1

Ein Wüstentrip gehört zu einer Marokkorundreise eigentlich als Pflichtprogramm dazu. Und ausgerechnet bei uns, die wir über Marokko schreiben, hat es verdammt lange gedauert, bis es tatsächlich ab in die Wüste ging. Die Vorgeschichte Seit 2015 stand ein Trip in die Wüste immer wieder auf unserem Programm. Und jedes Mal kam uns etwas dazwischen. Je mehr Bilder ich von der Sahara sah und je mehr Berichte von anderen Wüstenreisenden ich las, umso größer wurde der Wunsch, jetzt endlich auch einmal die Wüste zu erleben. Unendliche Weiten, wunderbare Stille und Sand bis zum Abwinken – das war meine Vorstellung. Vor allem kam mir immer wieder ein Begriff in den Sinn „RUHE“. Für einen rastlosen Menschen wie mich, dessen Gedanken gefühlt nie zum Stillstand kommen, eine verlockende Perspektive. Das Träumchen Wüstentrip wird wahr Und eher unverhofft hat es nach etlichen erfolglosen Anläufen mit unserem Wüstentrip nun Anfang April tatsächlich geklappt. In ganz anderer Form als erwartet, aber ein Erlebnis, das definitiv zu den Highlights unserer bisherigen Marokkobesuche zählt und das uns noch mehr Lust auf die Sahara …

Amayour Surf – Entspannung pur in Taghazout

Die Anreise Es ist schon dunkel, als wir im Amayour Surf in Taghazout eintreffen. Wir hatten Glück und haben einen Schnäppchenflug von Hannover nach Agadir ergattert, sodass die Anreise vom Flughafen nach Taghazout nicht allzu lang ausfällt. Fast hatten wir schon nicht mehr damit gerechnet, das Flughafengebäude an diesem Tag überhaupt noch zu verlassen. Bei der Einreise standen wir im letzten Drittel der Schlange und vor uns konnten mindestens 75 % der Leute nichts mit dem Einreiseformular anfangen, das sie dann, als sie zum Schalter vortreten durften, noch unausgefüllt in den Händen hielten. Viele Frage-Antworten-Runden später durften dann aber auch wir endlich unseren Einreisestempel in Empfang nehmen. Wir haben unseren Transfer vorbestellt und werden sanft Richtung Taghazout geschaukelt. Dort sind es dann auch nur wenige Schritte von der Hauptstraße bis zu unserem Ziel – dem Amayour Surf. Unser Zimmer auf der Dachterrasse Das erste, was ich sehe, sind Treppen –viele Treppen, die wir so lange aufsteigen, bis es nicht mehr weiter geht. Unsere Mühe wird aber umgehend belohnt, denn wir finden uns auf der Dachterrasse …

Felibrina mit Opapa Müller auf Motivsuche in Marokko

Diese Farben, diese Formen, diese Eindrücke aus einer anderen Welt. Ich bin leider keine besonders gute Fotografin. Marokko aber ist fotogen wie kaum ein anderes Land. Diesem Umstand haben wir es zu verdanken, dass sich ein Familienmitglied gemeinsam mit uns auf den Weg nach Marokko macht, das sonst nicht übermäßig reiselustig ist und auch gar nicht so gerne ins Flugzeug steigt: mein Papa. Er ziert sich noch etwas, hier in den Fokus gedrängelt zu werden und steht lieber hinter als vor der Kamera. Hier auf dem Blog werden wir ihn fortan Opapa Müller nennen. Der ursprüngliche Plan Bereits in einem anderen Artikel, in dem ich einen Ausblick auf unsere Reisepläne für das Jahr 2017 gewagt hatte, hatte ich euch davon berichtet, dass Felicia und ich den ersten Teil unserer Januarreise nicht alleine antreten werden. Geplant war, Opapa Müller ganz klassisch die Königsstädte Marokkos zu zeigen. Der neue Plan Doch es kommt immer anders, als man denkt. Felicia und ich waren seit der ersten Planung  noch einige Male in Marokko  und haben von dort neue Bilder …

Dar Nour – wo einem Tanger schon am Morgen zu Füßen liegt

Möwen kreischen und ein leichter Wind weht. Unter mir liegt das langsam aufwachende Tanger. Ich habe von hier aus einen 360-Grad-Blick auf das Meer und die morgendliche Stadt. Ich stehe auf der obersten Dachterrasse des Dar Nour, dem ältesten Gästehaus Tangers und genieße eine Aussicht, an der ich mich nur schwer sattsehen kann. Und eben diese Aussicht ist es, die uns wohl schließlich eine Nacht länger verweilen lässt, als wir das ursprünglich geplant haben. Das Dar Nour (Haus des Lichts) liegt im Kasbahviertel Tangers auf Mauern aus dem 11. Jahrhundert in unmittelbarer Nähe zum Kasbahmuseum und der Place du Méchouar und ist ein guter Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch das Kasbahviertel und die Medina. Insgesamt gibt es im Dar Nour zehn Zimmer und Suiten (650-1500 Dh), die jeweils ganz individuell eingerichtet und gestaltet sind. Wir haben während unseres Aufenthaltes in der Suite „Hafa“ und der Minisuite „Fayza“ geschlafen und haben uns in beiden sehr wohlgefühlt. Beide sind mit viel Liebe zum Detail und Stilgefühl so eingerichtet, dass sich beim Betreten sofort Wohlbehagen einstellt. Es ist …

Tanger-Gewinnspiel

Und hier die Bedingungen für das Gewinnspiel: 1.Das Gewinnspiel läuft vom 27.11.2016 bis zum 30.11.2016, 24.00 Uhr 2.Zu gewinnen gibt es  ein Exemplar von : Tangier A Literary Guide for Travellers von Josh Shoemake 3. Zur Teilnahme like  mit deinem persönlichen Profil die Facebookseite Felibrina und kommentiere unter den Facebookpost, was dich an Tanger am meisten interessiert. 4.Der Gewinner /Die Gewinnerin wird am 01.12.2016 durch Los ermittelt. 5.Der Gewinner/Die Gewinnerin wird über Facebook von uns über ihren Gewinn informiert 6.Die Portokosten für die Versendung werden von mir getragen. 7.Personen unter 18 Jahren sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Mit der Teilnahme erklärst du, dass du 18 Jahre oder älter bist 8.Eine Barauszahlung oder ein Umtausch sind ausgeschlossen 9.Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. 10.Es bleibt vorbehalten, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden, falls ein planmäßiger Ablauf des Gewinnspiels gefährdet oder nicht möglich ist. 11.Für die Teilnahme am Gewinnspiel werden persönliche Daten erhoben. Der Teilnehmer versichert, dass die von …